Die Kückenmafia

Osterkrimi mit Open End

Die zweite Gruppe der Theater-AG Klasse 5 der Alleenschule Kirchheim/Teck durfte sich von Neujahr bis Ostern im Theaterspielen ausprobieren. Nach experimentellen Theaterübungen und Spielen wurde bald ein kleines Stück entwickelt.

Vor allem die Jungs waren sich ganz schnell einig: Es sollte ein Krimi werden! Da durften Mafia, Gangster und geheime Machenschaften natürlich nicht fehlen. Die Mädels hingegen wollten lieber etwas zum Thema Ostern machen und das Geschehen in einer Schule spielen lassen. Also wurden alle Ideen miteinander kombiniert und heraus kam: Die Kückenmafia!

Verdächtige Schüler und getarnte Ganoven

Auf der Bühne stehen drei Stühle, auf dem mittleren sitzt ein dunkel gekleideter Mann mit schwarzer Sonnenbrille und Koffer, blickt ohne eine Miene zu verziehen direkt ins Publikum. Dann kommen ein Schüler und eine Schülerin herein, setzen sich auf die beiden anderen Stühle und blicken ebenso geradeaus. - Der Hausmeister findet das alles äußerst verdächtig, ganz besonders, weil die beiden Kinder ständig ihre Hausaufgaben vergessen. Das kann doch nicht normal sein! Doch der dubiose und gefürchtete Mister Anonymus, der wie ein Schatten vorbeihuscht, entgeht den Blicken des Hausmeisters.

Ein geheimes Labor im Keller der Schule!!

Irgendwann erfährt das Publikum, was wirklich Sache ist: Im Keller der Schule werden geheime Kücken mit besonderen Fähigkeiten gezüchtet, Hybridhühner, aus deren Eier sich später wertvolle Substanzen herstellen lassen. Das ist sie, die Kückenmafia! Doch Mister Anonymus ist nur Kunde, keinesfalls Boss. Der echte "Boss" ist so auffällig wie unauffällig - er ist derjenige mit der schwarzen Sonnenbrille und dem Koffer, aber gleichzeitig liebevoller Vater eines der Schulmädchen.

 

Gerade, als das große Geldgeschäft abgewickelt werden soll, kommt ein Schüler in den Keller - er sucht den Hausmeister, denn er hat versehentlich die Kaffeemaschine beim Kopieren auf den Boden geworfen und will sie jetzt reparieren lassen. Doch statt einem Hausmeister trifft er den Mafiaboss höchstpersönlich. Von Angst keine Spur. Statt dessen schließt er sich der Gang an. Und der Hausmeister? Der tappt weiterhin im Dunkeln. Wer weiß, vielleicht geht da ja immer noch etwas vor im Keller unserer Schule, genau jetzt, in diesem Moment ...

 

Bis zur Aufführung waren die Texte leider nicht gut gelernt und so gab es die eine oder andere Panne. Nächstes Mal noch besser üben, dann ist es auch für das Publikum spannender! Trotzdem: Wer auf der Bühne stand, hat auf jeden Fall viel Mut bewiesen, also auch für euch noch mal einen großen Applaus!