Weihnachtsstück mit Äffchen

Ein Weihnachtsmann kommt selten allein

Zum Schülercafé in der Aula der Alleenschule zeigten insgesamt 8 Schülerinnen und Schüler der Klassen 5a und 5b ein kleines, chaotisches Weihnachtsstück. Natürlich wieder selbst ausgedacht! Gleich dreimal wurde es aufgeführt, jeweils für die Hauptschüler, für die 3. und 4. Klassen sowie für die 1. und 2. Klassen, die alle zum Schülercafé eingeladen waren.

 

Nicht nur der Weihnachtsmann höchstpersönlich spielte eine wichtige Rolle, sondern auch sein vorlauter, eher fauler Bruder, der in der Weihnachtswerkstatt lieber chillt statt zu arbeiten - und vom herzensguten Weihnachtsmann dennoch ein riesiges Geschenk erhält!

Das Äffchen Jennifer

Unter dem Geschenktuch springt ein kleines Äffchen hervor - und ist genauso schnell wieder entlaufen. Sowohl die Verfolgungsjagd als auch der Anruf im Tierheim bleiben ohne Erfolg, denn die beiden Weihnachtsmänner haben sich verwählt und die Tierärztin kann ohne Patient auch nicht weiterhelfen.

Währenddessen in der Villa Morgenschreck

Graf von Morgenschreck sitzt traurig und allein unterm Weihnachtsbaum, füttert seine Tiere - eine Schlange und eine Spinne - und liest ein Buch. Da plötzlich springt ein Äffchen durch die Tür und gesellt sich zu ihm. Vielleicht könnte der Graf ihm das Sprechen beibringen und ihn so zu seinem Freund machen? Denn die Menschen wollen vom Grafen nichts wissen. Er ist ihnen zu unheimlich, weil er ganz allein in einer Villa lebt, versteckt hinter großen dunklen Bäumen.

Auch das jugendliche Mädchen findet den Grafen etwas seltsam, doch sie verdient sich ein wenig Taschengeld dazu, indem sie bei ihm die Tiere versorgt und die Käfige putzt.

Ein lauter Schrei!

Dummerweise vergisst sie die Käfigtür der Spinne richtig zu verschließen und so wird Äffchen Jennifer von dieser gebissen. Mit einem lauten Schrei scheint es plötzlich tollwütig geworden zu sein, springt wie wild herum, so dass der Weihnachtsbaum umfällt und der Graf das Äffchen kaum festhalten kann.

 

Zum Glück ist die Mutter des Mädchens nicht irgendwer, sondern die besagte Tierärztin, welche vorher bereits fälschlicherweise vom Weihnachtsmann angerufen wurde. Das Mädchen telefoniert mit ihr, die Tierärztin erscheint - und weiß nach kurzer Untersuchung des Äffchens sofort die Lösung: Das Gegengift der Schlange wird gebraucht, um das Äffchen zu heilen! Und so wird es erneut gebissen, diesmal von der Schlange, und gibt nochmals einen lauten Schrei von sich.

Ende gut, alles gut

Der Weihnachtsmann und sein Bruder sind ziemlich schlecht gelaunt. Der Bruder, weil sich sein Weihnachtsgeschenk aus dem Staub gemacht hat. Und der Weihnachtsmann, weil ihm das alles unglaublich leid tut. "Ich bin traurig, du bist traurig - lass uns zum Grafen gehen, der ist zu Weihnachten auch immer traurig und allein, da sind wir in guter Gesellschaft", schlägt der Weihnachtsmann vor. Und ohne dass sie es geahnt hätten, finden sie auf diese Weise ihr Äffchen Jennifer wieder und alle feiern zusammen ein fröhliches Weihnachtsfest in der Villa des Grafen - mit einem Sack voller kunterbunter Geschenke!